News

Geburtstags-Cigarre für die bekannteste Marke der Welt

Mediacenter

Loading Video ...

Mitmachen und gewinnen

Kohlhase & Kopp hat die Genusspower für den deutschen Markt im Portfolio und lädt zum Mitmachen ein

(Promo) Drei »Robusto«-Cigarren aus den Serien »Signed Range«, »Aged Cigars« und »1907 by Dunhill« bilden diesen außergewöhnlichen Sampler. Damit vereint Dunhill das gesamte Geschmacksspektrum von Cigarren mit sanftem, medium-kräftigem bis starkem Charakter. Diese...

Die aktuelle Kolumne zur E-Zigarette

Immer mehr Raucher steigen auf E-Zigaretten um / Aber: Deutsche halten die E-Zigarette mehrheitlich für schädlich / Weitere Aufklärungsarbeit angesagt

(pm/sp) Um Gesundheitsgefahr und Regulierung gibt es Streit zwischen Industrie, Politik und Medizinern. Unterstützung bekommt die Branche von unerwarteter Stelle. "Eine Umfrage hat für uns herausgefunden, dass 55 Prozent der Deutschen die E-Zigarette für genauso schädlich halten wie eine Tabakzigarette oder sogar für noch schädlicher", sagte Dac Sprengel, der Vorsitzende des Verbandes des E-Zigarettenhandels, der "Welt". Die repräsentative Befragung stammt von dem Institut Infratest. Der oberste Lobbyist der Dampfer hält dagegen und verweist auf Studien etwa britischer Wissenschaftler dazu, dass Tabakkonsum der Gesundheit wesentlich mehr schadet als das Rauchen des Dampfes einer nikotinhaltigen Flüssigkeit. Doch gar so schlecht scheint das Image der E-Zigaretten bei den Deutschen gar nicht zu sein, sonst ließe sich der Absatzerfolg nicht begründen: In diesem Jahr werden deutsche Kunden mindestens 400 Millionen Euro für die Rauchapparate und deren Flüssigkeiten ausgeben, das ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um hohe 50 Prozent. Dahinter stehen 3,5 Millionen Nutzer dieser Art der Zigarette, ein Jahr zuvor waren es drei Millionen. Die allermeisten sind ehemalige Raucher von Tabakzigaretten. Diese Daten nennt der Branchenverband. Zum Vergleich: Rund 18 Millionen Deutsche sind Tabakraucher. Die Zahl der Erwachsenen darunter bleibt seit Jahren etwa gleich hoch, die der Jugendlichen nimmt ab.

Auch für das nächste Jahr erwartet der Verband des E-Zigarettenhandels einen derart großen Zuwachs. "Wir rechnen mit einem Plus in der E-Zigarettenindustrie von erneut 50 Prozent auf dann etwa 600 Millionen Euro Umsatz", sagte Verbandschef Sprengel. Für einen Schub werde der Einstieg der großen Tabakkonzerne in den Markt sorgen. Unter den Konzernen ist bislang einzig British American Tobacco, die Nummer zwei der Zigarettenwelt, groß in das E-Zigarettengeschäft eingestiegen. Konkurrent Imperial Tobacco mit der deutschen Tochterfirma Reemtsma hat diesen Schritt für das Jahr 2017 angekündigt. Trotz oder gerade wegen des Verkaufserfolgs gibt es um die Gesundheitsgefahr und die staatliche Regulierung heftigen Streit zwischen der Industrie und der medizinischen Forschung sowie weiten Teilen der Politik. "Wir sagen nicht, dass E-Zigaretten unschädlich sind", bekennt Sprengel. Doch der Vergleich sollte aus seiner Sicht nicht mit dem Nichtraucher, sondern mit dem Umsteiger von der klassischen Zigarette gezogen werden. "Sonst treiben wir Raucher nur zurück zu dem latent tödlichen Produkt der Tabakzigarette", sagte Sprengel.

In der Bundesregierung wird dies anders gesehen. "Noch weiß kein Mensch, welche Gesundheitsrisiken von E-Zigaretten genau ausgehen und ob sie überhaupt deutlich ungefährlicher sind als konventionelle Zigaretten", sagte die Drogenbeauftragte der Regierung, Marlene Mortler, der "Welt". Es gebe einfach noch keine Langzeitstudien. Klar sei jedoch, dass in den Liquids viele chemische Stoffe enthalten seien.“

Unterstützung bekommt die junge E-Zigarettenbranche dagegen von unerwarteter Stelle. "Auch wenn langfristige Studien noch fehlen, ist eine E-Zigarette nach unseren Erkenntnissen deutlich weniger schädlich als eine Tabakzigarette", sagte Ute Mons, die die Stabsstelle Krebspräventation im Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg leitet, der "Welt". Das ließe sich allein schon von der Funktionsweise ableiten – es werde kein Tabak verbrannt. Allerdings sollte dieser Meinung nach die Regulierung vergleichbar zur herkömmlichen Zigarette ausgestaltet werden. "Wir sehen Bedarf beim Nichtraucherschutz. Die geltenden Rauchverbote sollten auch auf die E-Zigarette ausgeweitet werden", sagte die Medizinerin Mons.

Und dies muss Frau Mortler auch noch loswerden:"Ich sehe Zigarettenwerbung sehr kritisch", sagte die CSU-Politikerin. Man müsse sich die Plakate an Bahnhöfen und Bushaltestellen nur anschauen, um zu erkennen, auf wen sie abzielten. "Hier geht es nicht darum, Erwachsene auf ihr grundgesetzliches Recht zur Selbstschädigung aufmerksam zu machen, sondern darum, Jugendliche für das Rauchen zu gewinnen", sagte Mortler. Mit Blick auf die Werbung für E-Zigaretten hält die Drogenbeauftragte die Aussage, diese Produkte seien weniger schädlich als konventionelle Zigaretten, "zumindest für verfrüht". Die Bundesregierung hat von den zuständigen Ministerien einen Gesetzesentwurf zum Werbeverbot für Zigaretten ausarbeiten lassen. Ein Beschluss dazu scheitert jedoch bisher am Widerstand von einigen Politikern der CDU/CSU Bundestagsfraktion – jener Partei, die auch von der Drogenbeauftragen vertreten wird. Deutschland hat hier eine Alleinstellung: Anders als in allen Ländern der Europäischen Union sind hier noch Plakatwerbung für Zigaretten sowie Werbung in den Geschäften erlaubt.
Brisant ist auch die Frage nach einer zusätzlichen Steuer auf die E-Zigarette. Bislang ist das Produkt davon befreit, lediglich die Mehrwertsteuer fällt an. Denkbar ist jedoch eine Abgabe für den Nikotingehalt, und genau das wird in den betroffenen Bundesministerien entwickelt. "Wir brauchen dringend aussagekräftige Studien zu allen neuen Rauchprodukten und auf dieser Grundlage eine Überprüfung der jeweiligen Tabakbesteuerung", sagte die Drogenbeauftragte Mortler. Wann eine solche Steuerabgabe kommen wird, ist jedoch völlig offen.

"Eine hohe Steuer auf die E-Zigarette würde die Raucher nur zurück zum Tabak treiben", kontert Branchenlobbyist Sprengel. Seiner Meinung nach müsste die Höhe einer möglichen Abgabe noch unterhalb der auf Pfeifentabak liegen. Diese Tabaksteuer macht jedoch nur rund ein Viertel der üblichen Zigarettensteuer aus. "Wenn die Schädlichkeit als Kriterium für eine Besteuerung herangezogen wird, dürfte es gar keine Abgabe geben. So sieht es übrigens auch die EU-Kommission", sagte Sprengel. Tatsächlich gibt es in der Europäischen Union bisher kein Land, das erfolgreich eine Besteuerung dieser Zigarettenart durchgesetzt hat. Dagegen ist in den USA eine Steuer auf alternative Rauchprodukte seit Jahren selbstverständlich.
Die Industrie hinter der E-Zigarette ist in Deutschland mittelständisch geprägt - noch. Firmennamen wie Red Kiwi, Innocigs, Ex-Trade, Flavour Art, Steamo oder High End Smoke klingen nicht nur nach Neugründungen, die meisten sind es auch. Die in Deutschland verkauften Dampfapparate stammen zu rund 90 Prozent aus chinesischer Fertigung. Die Flüssigkeiten stammen zu etwa 70 Prozent aus Europa und hier vor allem aus deutscher oder italienischer Produktion.

http://www.vd-eh.de

Hingucker der Woche

5thAvenue kündigt den Start der Habanos Edición Limitada 2016 an: Auftakt mit der Romeo y Julieta Capuletos

Beverage Mix

Exklusive Whisky-Neuheit aus Schottland

Travel & Location Corner

Deutschlands Restaurant: Das sind die besten