Nachgefragt bei Alexander Eckert (Geschäftsführer Vauen GmbH)

Das Thema: Die Pfeifenraucherin des Jahres - Ist Sonja Kirchberger damit in aller Munde und öffentlich präsent?

smokerspress (sp): Sonja Kirchberger wurde vor wenigen Wochen als „Pfeifenraucher“ oder besser gesagt als die „Pfeifenraucherin“ des Jahres gekürt. Zeitnah war das Thema auch in der Tages- und Wochenpresse sowie im TV aktuell. Doch die Zeit ist schnelllebig und die attraktive PR-Aktion des Verbandes Rauchtabak/TabakForum scheint keine Nachhaltigkeit in den „großen“ Medien erreicht zu haben: Oder werden und wurden Sie und Ihre Mitarbeiter schon einmal von Normalbürgern oder Pfeifenrauchern auf die Kampagne angesprochen?

Alexander Eckert (AE): Die gut geplante Aktion des TabakForums hat leider nichts – wie so oft – bewegt. Ein paar Artikel in Tageszeitungen – das wars. Seit dem wurden wir von keiner Seite auf dieses Thema angesprochen.

sp: Wie erreichen wir denn eine Nachhaltigkeit in der Öffentlichkeit mit solchen Aktionen? Wie positioniert sich ein Brancheninsider wie die älteste deutsche Pfeifenmanufaktur, das Haus Vauen, in diesem Aktionsfeld?

AE: Die beste Kommunikation läuft aus meiner Sicht über das Netz, denn da erreichen wir unsere Zielgruppe. Hier müssen uns „Experten“ beraten und Empfehlungen aussprechen, über welchen Kanal wir unsere Zielgruppen am besten und mit welchen Maßnahmen erreichen. Wenn es „Facebook“ ist, dann sollten geeignete Maßnahmen erarbeitet werden, wie diese Zielgruppe exakt angesprochen wird. „Story telling“ ist hier garantiert ein perfekter Weg. Sonja Kirchberger hat Rückgrat bewiesen, das ist nachahmenswert. Sie bekennt sich öffentlich zum Pfeifengenuss. Was „Noch-Nichtpfeifenraucher“ interessieren könnte: Was veranlasst Frau Kirchberger Pfeife zu rauchen? Was findet sie so schön am Pfeiferauchen? Das sind Themen, an denen wir weiter arbeiten sollten.

sp: Was sagt der Fachhandel zum Event „Pfeifenraucher des Jahres“ und was können Sie noch in der Sache tun? Wäre nicht eine Damenpfeife ein aktuelles Thema? Oder ist der Aufwand zu groß um das Klientel „Damen in der Pfeifenwelt“ zu motivieren und zu erreichen? Wenn wir richtig informiert sind, gab oder gibt es bei Vauen auch Damenpfeifen…..

AE: Damenpfeifen sind wohl nicht das probate Mittel, denn unserer Erfahrung nach, bevorzugen Pfeifenraucherinnen – siehe auch Frau Kirchberger – ganz „normale“ Pfeifen. Den Frauen kommt es auf den guten Geschmack an und nicht auf ein besonders „feminines“ Aussehen. Wir werden das Thema auf jeden Fall im Auge behalten!

sp: Dann behalten wir das Thema mal im Auge und bedanken uns für Ihre Statements.